Kosten zur Kurzzeitpflege

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Die Kosten der Kurzzeit- oder Verhinderungspflege setzen sich wie folgt zusammen:

1.    Unterkunft und Verpflegung

Diese Kosten müssen privat gezahlt werden (siehe Preisliste Unterkunft und Verpflegung).

2.    Pflegeaufwand (Leistungen der Pflegeversicherung)

Der Anspruch von Kurzzeit- und Verhinderungspflege ist bis auf 56 Tage im Kalenderjahr begrenzt, er kann komplett, wochenweise oder tageweise erfolgen. Für die pflegebedingten Aufwendungen, die soziale Betreuung und die medizinische Behandlungspflege zahlt die Pflegekasse bis zu 3224,- € im Kalenderjahr.

3.    Investitionskosten (Leistungen nach dem Landespflegegesetz NRW)

Die Investitionskosten sind Kosten, die bei der Einrichtung im Zusammenhang mit der Herstellung, Anschaffung und Instandhaltung von Gebäuden und Räumen einschließlich des Inventars entstehen. Die Investitionskosten werden von den zuständigen Kommunen übernommen. Hierbei handelt es sich um eine Förderung nach dem Landespflegegesetz NRW. Die Leistungen sind unabhängig von Einkommen und Vermögen des Antragstellers und werden immer in voller Höhe übernommen. Für die Übernahme der Investitionskosten wird von der Pflegeeinrichtung ein Antrag an den zuständigen Kostenträger (Stadt oder Kreis) gestellt.